Männer 2020/2021 Lok Plauen – VfB Pausa

Der VfB kann einfach nicht gewinnen.

Mit gemischten Gefühlen sind wir von der Lok nach Hause gefahren. Zum einen traurig, die zahlreichen Chancen nicht genutzt zu haben und zum anderen doch irgendwie glücklich am Ende noch einen Punkt mitzunehmen. Aber zum Anfang. Defensiv eingestellte Eisenbahner standen uns gegenüber, was aufgrund der Leistungen und Spiele der letzten Jahre so nicht zu erwarten war. Von der ersten Minute an rollte ein Angriff nach dem anderen auf Mike Anlaufs Gehäuse zu – lange ohne Erfolg. So musste es kommen wie es im Fußball immer kommt, wenn man seine Chancen nicht nutzt: die Lok geht in der 27. Minute durch Ronny Wissing mit 1:0 in Führung – ganz zur Freude der Gastgeber, die nun noch weniger nach vorne machten und beherzt verteidigten. Wir ließen uns davon kaum beirren und griffen weiter an. Die Chancenverwertung war wie an einigen anderen Spieltagen jedoch alles andere als annehmbar. Auch das dauerhafte Zeitspiel der Eisenbahner, man möge es Ihnen verdenken, ließ die Gemüter nicht ruhiger werden. Der Schiedsrichter kennt die 6-Sekunden-Regel, Ball wegschlagen und dergleichen wohl gar nicht. Wer allerdings jeden Spieler der Gastgeber mit Vornamen kennt, ist vielleicht doch nicht ganz unparteiisch.

Unabhängig davon war die gelbe Karte für Johannes Pieles berechtigt. Das die Gastgeber es dann am Ende schlau machten und ihn weiter provozierten war clever, so dass dieser in der 84. Minute Gelb-Rot sah. Am Ende sah Mike Anlauf für eine Unsportlichkeit – er schlug Roman Rauh mit der Faust in den Bauch-/Brustbereich – zurecht die Rote Karte.

Eben dieser Roman Rauh rettete uns mit einem Kopfball in der Nachspielzeit den mehr als verdienten und eigentlich zu wenigen Punkt.

Autor: Sebastian Kaul