21.Spieltag 17/18: VfB Pausa – SG Straßberg

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Datum/Zeit
Date(s) - 21/04/2018
15:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Rasensportplatz Pausa

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VfB Pausa    –        SG Straßberg            2 :  0  (2 : 0)

VfB: A.Remmer- Ö.Akbakay- J.Liebetrau, M.Jacob, S.Kaul(M.Morawetz)- A.Völkel, T.Horlbeck, , M.Filev, P.Stiller- T.Chalupka(B.Gottschling), C.Schmidt(B.Wagner)  

Ecken:  4:6 (2:4)

Chancen: 7:7 (4:3)

GK: 0:1 (0:0)

GR:

SR: P.Zimmermann

Zuschauer: 30

SGS.: M.Bracke- M.Rus, P.Reinhold, M.Hommel, M.Schmidt- T.Seifarth, M.Gruber, B.Blei(Donath), K.Weimann- J.Weimann, S.Schwarze(Luong)

Tore: 0:1 K.Weimann (11.)  0:2 J.Weimann (20.)

Kurzbericht

 

Die Vorzeichen bei beiden Teams waren nicht wirklich berauschend. Der Gast, ohne aktuellen Übungsleiter und mit gerade einmal 11 Spielern angereist und der Gastgeber, der vier Verletzte auf der Bank präsentierte und Spieler Nummer 11 vom heimischen Garten holte, war ob der farblosen Partie in Wernitzgrün und der misslichen Lage auch nicht wirklich inspiriert. So sah dann auch das Spiel bei herrlichem Wetter und spärlicher Kulisse aus.

Straßberg hatte in Halbzeit eins drei Torchancen, zwei davon verwerteten sie konzentriert und durften damit bereits die Punkte einsammeln. Ein unkonzentriert und viel zu hektisch ausgeführter Einwurf aus der VfB- Hälfte direkt zum Gegner führte schnell zum 0:1. Das Ballgeschenk führte zur Flanke, den ersten Schuss konnte A.Remmer nicht festhalten, beim Abpraller war dann K.Weimann gedanklich und willensmäßig einfach schneller als sein Gegenspieler und mit seinem allerersten Tor gelingt nach 11 Minuten die Führung.

Die Gäste bestimmten nun die Partie, spielten sich in die Pausaer Hälfte, erzielten damit aber keine Wirkung. Es bedurfte schon erneuter Unterstützung der Gastgeber, um den zweiten Treffer nachzulegen. Ein Querpass vor dem gegnerischen Strafraum genau in die Füße eines Abwehrspielers ermöglicht einen Reißbrett- Konter. Diagonalpass in die völlig entblöste Hälfte der Gastgeber. J.Weimann verlädt J.Liebetrau, knallt dann A.Remmer das Leder zunächst an die Hand und den Abpraller unter die Querlatte zum 0:2 (20.).

Desolates Abwehrverhalten, katastrophales Passspiel und undisziplinierte Aktionen machen es dem Gegner leicht, das Ganze bis in die Pause zu schaukeln. Ein Schüsschen von T.Chalupka (6.), ein Distanzschuss von J.Liebetrau (25.), dazu mal ein kurzes Aufbäumen nach etwa 30 Minuten- das wars.

Eine der angeschlagenen Alternativen kam zur Pause von der Bank für T.Chalupka. Die wohl beste Möglichkeit eröffnete sich dann C.Schmidt, der fleißig arbeitete. Nach 50 Minuten verfehlte sein Schuss jedoch das Ziel knapp.

Straßberg holte Luft und den Gastgebern fiel nichts ein. Nicht einmal mit Einsatzbereitschaft oder Wille konnte an diesem Tag aufgewartet werden. Stattdessen verzettelte sich jeder in Einzelaktionen, Frustattacken und Geplänkel. Es war hilflos wie selten, weil sich die Mannschaft leider nicht als solche präsentierte.

Am Ende durfte so auch der Gast wieder mitspielen, hatte nach 68 Minuten gar die Chance zu einem weiteren Treffer, die die Querlatte aber verhinderte.

Solange der VfB nicht wieder als Einheit auftritt, werden weitere Erfolge ausbleiben.

Mannschaften wie Spu, Wernitzgrün oder eben auch Straßberg stehen hier weit über den fehlenden Tugenden aus den beiden letzten Partien der Gastgeber.

Mund abputzen, schnell wieder oder überhaupt als Einheit auftreten und zurück in die Erfolgsspur.

In Kürbitz am Wochenende ist die beste Gelegenheit, die beiden leblosen Auftritte vergessen zu machen.

Ärmel hoch, männlich auftreten und wenigstens mit erhobenem Haupt zurück kehren- das sollten alle verinnerlichen.

 

rw