20.Spieltag 17/18: SpVgg GW Wernitzgrün – VfB Pausa

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Datum/Zeit
Date(s) - 15/04/2018
15:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Rasenplatz, Wernitzgrün Otto-Knüpfer-Sportplatz

Kategorien


Spielgemeinschaft Grün Weiß Wernitzgrün   –      VfB Pausa       2 :  0  (0 : 0)

 

GWW.: P.Lederer- A.Noack, B.Grzeski(L.Wolfram), A.Eisenbucher- St.Worbs, Ch.Fellendorf, Ch.Schmavz(D.Fedek), R.Weller(N.Dietz), M.Fischer, C.Friedel- M.Pschera  

Ecken:  4:3 (4:0)

Chancen: 6:2 (3:0)

GK: 0:1 (0:0)

GR:

SR: Christian Auer

Zuschauer: 61

VfB: A.Remmer- Ö.Akbakay- P.Stiller(T.Chalipka), S.Kaul(C.Schmidt), A.Völkel-, L.Schädlich, M.Hutter, M.Filev, J.Liebetrau- B.Gottschling(T.Horlbeck), D.Zeitler

Tore: 1:0 R.Weller (60.)  2:0 D.Fedek (73.)

Kurzbericht

 

Die Geschichte dieser Partie ist schnell erzählt. Der Gastgeber konnte aus dem Vollen schöpfen- sieht man von einigen Langzeitverletzten ab und insbesondere der agile Friedel beschäftigte die Gäste ausgiebig. Die mussten hinten erneut umstellen. Neben B.Wagner fehlte auch M.Jacob und vorn neben T.Hempel auch H.Hanske aus der zuletzt erfolgreichen Mannschaft. Deshalb fuhr der Gast, der in den letzten 5 Partien 13 Punkte holte, mit viel Routine ins Oberland. Leider gelang es nicht, die Serie auszubauen, weil einerseits die notwendige Konsequenz fehlte, anderereits der Gastgeber diesmal mehr Einsatz zeigte und so auch nicht unverdient die Punkte behielt.

Dennoch war es eigentlich ein typisches NullNull- Spiel, denn wirklich zwingend war auch der Gastgeber nicht. Der musste bereits nach 17 Minuten umstellen, weil sich der Libero verletzte. Doch mit Fellendorf stabilisierte sich die Abwehr auf dem sehr engen Platz und so verpuffte die erste halbe Stunde auf einem unglaublich schwachen spielerischen Niveau. Einzig Weller zog an den Ketten, hatte aber bei seinen Abschlüssen eine zu große Streuung.

Auch nach dem Wechsel ein unverändertes Bild und ohne Gästehilfe wäre wohl kein Treffer gefallen. Bis zur 65.Minute blieben die Gäste ohne Torschuss und kurz zuvor kassierten sie dann das 1:0 durch R.Weller. Kurios, denn eigentlich gab es Einwurf für den VfB Pausa. Den schenkte der sonst gute A.Völkel den Gastgebern, die mit einem ihrer weiten Einwürfe den Gästastrafraum erreichten und mit dem Rücken zum Ball erwischt dieser die Hand Hutters. Weder Gefahr durch einen Gegenspieler noch Verbreiterung der eigenen Körperfläche und dennoch Strafstoß für den Gastgeber. Kurios- nein, ärgerlich, wenn damit Spiele entschieden werden.

Allerdings hatten auch die Gäste im Laufe der Saison schon hier und da Glück und nicht umsonst steht man in der Fairplaywertung recht weit oben. Irgendwie war erkennbar, dass es an diesem Tag nicht laufen sollte. Wenig Durchsetzungsvermögen, einfache Fehler, Frust und durchaus auch fehlende Ideen. So kommt zu allem Unglück auch noch Pech hinzu. A.Völkel läuft seinem Gegenspieler den Ball ab, hat alles im Griff und Torhüter Andre Remmer will übernehmen. Das gelingt nicht, weil Andi wieder abdreht, die Kugel im Fünfmeterraum verliert und der zur Pause gekommene Daniel Fedek spitzelt den Ball aus zwei Metern ins leere Tor. 2:0 nach 73 Minuten und der flinke Einwechsler war fortan ein ständiger Unruheherd. Es sollte nichts mehr passieren, dazu war Pausa an diesem Tag nicht mehr in der Lage.

Es war mehr drin, doch da muss alles passen, muss man dagegen halten, konzentrierter zu Werke gehen und hier und da ein Schuss Cleverness ins Spiel gebracht werden. Es ist kein Weltuntergang und hilft vielleicht dem Absteiger aus der Vogtlandklasse wieder Hoffnung zu schöpfen.

Für den VfB kommt es darauf an, am kommenden Wochenende einen unmittelbaren Konkurrent auf Distanz zu halten.

Die Straßberger werden es den Erdachsenkickern nicht leichter machen.

 

rw