19.Spieltag 17/18: VfB Pausa – SpuBC 90 Plauen

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Datum/Zeit
Date(s) - 07/04/2018
15:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Rasensportplatz Pausa

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VfB Pausa   –   SpuBC Plauen                3  :  1  (0 : 1)

VfB: A.Remmer- Ö.Akbakay- S.Kaul, M.Jacob, P.Stiller- L.Schädlich(R.Kühn), A.Völkel, M.Filev, J.Liebetrau- H.Hanske, B.Gottschling(J.Werner, C.Schmidt)

 

Ecken:  3:3 (1:2)

Chancen: 11:4 (2:1)

GK: 1:3 (1:1)

GR: 0:0 (0:0)

SR:  Karli Söll (Mühltroff)

Zuschauer: 78

Spu: C.Hönig- O.Vorwerg(M.Friedemann), K.Klemm, D.Schmalfuß- M.Schmalfuß, M.Bach, D.Köbke, F.Swierzky, P.Knoll- C.Benecke, M.Prümnow

Tore:  0:1 P.Knoll (9.)  1:1 H.Hanske (60.)  2:1 Ö.Akbakay (84.)   3:1 M.Jacob (90.+2)

Kurzbericht

 

Mit den am Ende verdienten drei Punkten gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten wurde die Serie von nun fünf ungeschlagenen Spielen nach der langen Winterpause fortgesetzt und 13 Punkte in dieser Zeit sprechen für das gewachsene Selbstvertrauen, auch wenn SpuBC speziell in der ersten Hälfte durchaus stärker auftrat, als manch anderer Gegner.

Dabei standen mit P.Knoll (der mit einem Strafstoß nach 9 Minuten das 0:1 und seinen vierten Treffer erzielte) und D.Köbke (1 Tor) nur zwei Torschützen auf dem Platz, nachdem Goalgetter L.P.Frank (8Treffer) wohl nicht mehr für den Spu aufläuft und ein weiterer Torschütze (Staykowski) ebenfalls fehlte. So war in den Köpfen der Gastgeber wohl die Aufgabe zu leicht angesehen worden und dementsprechend war die erste Halbzeit zum Vergessen. Auch wenn mit B.Wagner, T.Horlbeck und T.Hempel wichtige Spieler nicht zur Verfügung standen, musste man mehr Laufbereitschaft und deutlich mehr Engagement erwarten können.

Aber es blieb 40 minuten farblos und die Partie insgesamt fade. Die Gäste waren laufstark, immer in Ballnähe und Ideen beim Gastgeber nicht vorhanden. So ging der Gast durch einen Strafstoß in Führung und verwaltete diese geschickt, ohne dabei ernsthaft für Torgefahr zu sorgen. Erst gegen Ende der Halbzeit eins schaffte der Gastgeber den ersten Torschuss nach einem Freistoß (S.Kaul 41.), dem J.Liebetrau einen Distanzschuss kurz vor dem Pausenpfiff folgen ließ. Mehr gibt es aus dem ersten Durchgang nicht zu vermelden.

Auch wenn der eine oder andere Zuseher ungeduldig wurde- die Betreuer und Spieler hatten Vertrauen in die eigenen Stärken und wurden für ihre Geduld belohnt.

M.Jacob sollte nun Spielmacher M.Bach, den letzten Dreh- und Angelpunkt der Gäste, an die Kette legen und Ömer Akbakay- ins Mittelfeld beordert- wurde nun zum spielentscheidenden Faktor. Er inszenierte nun jeden Angriff, ordnete das Spiel, weil er immer anspielbar war. An seiner Seite steigerte sich auch L.Schädlich und hinten sorgte A.Völkel für Kompromisslosigkeit.

Nach 49 Minuten streifte der erste Freistoß von Ömer noch ans Außennetz und setzte ein erstes Signal. Die Gastgeber gingen nun in die Zweikämpfe, waren spritziger und nahmen das Heft in die Hand. Nur noch einmal kamen die Gäste richtig vor das VfB- Tor, da aber gleich brandgefährlich. Toller Pass in die Tiefe- Querpass direkt vors Tor und auch Benecke nimmt aus kurzer Distanz direkt ab- aber A.Remmer mit dem Fuß verhindert den Einschlag (54.). Ein zweiter Gästetreffer hätte wohl in dieser Phase eine Vorentscheidung zur Folge gehabt.

So aber spielte nun nur noch der VfB, war lauffreudiger und die Gäste verloren den Faden. Nach 60 Minuten legte sich Ömer Akbakay die Kugel zu einem Freistoß zurecht, die abgewehrte Kugel gelangte aus dem Gewusel heraus zu Holger Hanske und der knallt aus kurzer Entfernung das Leder zum 1:1 in die Maschen. Kurz zuvor hatte er eine Flanke direkt abgenommen und aus der Drehung und 16 Metern Entfernung nur knapp über den Balken gesetzt. P.Stiller, der endlich auch an seine gewohnte Leistung anzuknüpfen begann, setzte sich enrgisch bis zur Strafraumgrenze durch, verzog aber den Abschluss weit übers Tor. Da waren schon 75 Minuten gespielt und der VfB musste bereits den nächsten schmerzlichen Verlust konstatieren. Johan Werner startete nach 10 Monaten Abstinenz endlich sein lange ersehntes Comeback und musste bereits sieben Minuten später wieder verletzt den Platz verlassen. Johan- alles Gute und las dich richtig reparieren. Du hast genügend Zeit, zurück zu kommen.

Die Mannschaft legte noch einmal nach. L.Schädlich mit tollem Abschluss nach 80 Minuten scheitert noch an Hönig, nach 81 Minuten fehlten dem selben Spieler nur Zentimeter nach einer Flanke. Dann der Auftritt von Ömer Akbakay. 84 Minuten gespielt- ein Freistoß aus 23 Metern und der Schütze zirkelt das Leder in den linken Winkel. 2:1– spät, verdient und herrlich anzusehen.

Obwohl Spu noch einmal alles nach vorn warf, wurden sie nicht mehr belohnt. Im Gegenteil: Martin Jacob nahm nach einem Steilpass Fahrt auf, ließ sich auf dem Weg in den Strafraum nicht mehr abdrängen und besorgte nach 92 Minuten mit einem trockenen Schuss aus sechs Metern den Endstand zum 3:1.

rw