A-Jugend 2020/2021 SG Kürbitz – VfB Pausa

Punktspiel am Sonntag, 27.09.2020 / auf dem Sportgelände in Kürbitz

SG Kürbitz   –        VfB Pausa                7 :  0 (5 : 0)

SG Kürbitz: L. Behrens(J. Krumbiegel) – L. Tietz, J. Sandner, D. Walther, L. Nitze – R. Reinhold (C), N. Schmidt, K. Puschner, E. Lehmann – L. Seyfarth, L. Schubert (F. Debes, N. Geißler, T. Roth, K. Reußner)

Ecken:  6:0 (2:0)

Chancen: 11 : 1 (6 : 1)

Schiedsrichter: M. Leihkamm

Pausa: J. Fischer – L. Steinert (J. Kunstmann), M. Hering, J. Gebhardt (A. Koch), N. Weiß (L. Strobel) – L. Rudloff, W. Besser (C), A. Krauß, J. Wittig (M. Müller), L. Krell (K. Daßler) – S. Wetzel (E. Fuchs)

Tore: 1:0, 6:0 R. Reinhold (68.), 2:0, 5:0 L. Schubert (9./ 40.), 3:0, 4:0 R. Reinhold (27./ 33.jeweils Elfmeter), 7:0 L.Seyfarth (83.)

Spielbericht

Vor exakt drei Monaten gelang es den Gästen, im Pokalhalbfinale Kürbitz aus dem Rennen zu werfen. Das war damals eine Überraschung und der tollen Einstellung aller Akteure geschuldet. Beim VfB waren noch 10 Akteure von damals dabei- beim Gastgeber deren auch noch neun. Die allerdings waren von Beginn an munter, bissig und zeigten ihre gewachsene Stärke. Mit Kapitän Reinhold hatten sie den Dreh- und Angelpunkt und seine Erfahrung aus dem Männerbereich zeigte sich ebenso wie bei TW Behrens (der aber beschäftigungslos blieb), bei Nitze oder Schubert, die das Team wie auch Puschner (alle 18) deutlich verstärkten.

Dabei gab es für Kürbitz exakt genauso viele Tormöglichkeiten, wie im Poklaspiel, nur die Effizienz war deutlich besser. Beim Gast fehlte das Spiel nach vorn gänzlich und auch die frischen Kräfte nach der Pause änderten daran nichts.

Leider war das Spiel schon nach 9 Minuten vorentschieden. Vom Anstoß weg dauerte es 43 Sekunden, dann war der Ball im Tor. Vertändelt auf Außen, halbherzig gespitzelt innen und vernachlässigt der Torschütze, der nur einschieben musste.

Ähnlich beim zweiten Treffer: zögerlich im Zweikampf, inkonsequent am Ball—boselt die Kugel ins Tor. Da waren die Messen gesungen und die Köpfe, die vorher schon nicht frei waren, gingen nun runter.

In der Folge kam eine recht einseitige Schiedsrichterleistung hinzu. Zunächst ein Handstrafstoß (wobei die Aktion schon tapsig aussah, jedoch nie und nimmer einen Strafstoß rechtfertigte) und ein weiteres Geschenk des Unparteiischen, der einen Umfaller eines Gastgebers mit Strafstoß ahndete. Zwei Geschenke der Gäste und zwei weitere durch den Schiedsrichter – da musste man Schlimmstes befürchten, denn es war erst eine halbe Stunde gespielt.

Die erste heraus gespielte Chance hatte der eigentliche Knipser Seyfarth nach 38 Minuten, schoss aber über den Balken. Vor der Pause dann noch ein Treffer zum 5:0, den Schubert unbedrängt nach Zuspiel von Schmidt erzielte.

Ein Torschuss (Joel) der Gäste nach 41 Minuten- das zeigt die eigentliche Kalamität an diesem Tag. Zu viele Aussetzer, Ausfälle, Alibi, fehlendes Zweikampfverhalten- so kann man in Kürbitz nicht bestehen. Torwart, Kapitän und Alex- das reicht eben nicht.

Nach der Pause wurde durchgewechselt. In der Defensive zog mehr Stabilität, Biss und Konzentration ein. Im Mittelfeld wurde energischer gearbeitet aber nach vorn blieben die Gäste harmlos. Bis zur 72. Minuten blieb es im zweiten Abschnitt torlos, dann durfte Reinhold noch einmal zuschlagen. Über die rechte Seite setzt sich Schubert durch, bedient seinen Kapitän und der schiebt an den Innenpfosten, von dort kullert der Ball ins Tor. Luis hatte ihn sonst ganz gut im Griff aber auch ihn verließen die Kräfte.

Dann endlich durfte auch Seyfarth sein Torkonto auf 13 erhöhen und mit Reinhold gleichziehen. In die Gase geschickt und mit ehrfürchtigen Blicken begleitet, hat er keine Mühe, zu vollenden.

Für die Gäste war es eine Lehrstunde, aus der gewiss die richtigen Schlüsse gezogen werden.

Künftig gilt es (speziell sonntags) besser ausgeschlafen an den Start zu gehen, dann werden Erfolge auch in diesem Jahr nicht ausbleiben.

Autor: Rainer Wagner

A-Jugend 2020/2021 Nord/Post Plauen – VfB Pausa

Punktspiel am Sonntag, 13.09.2020 / auf dem Sportplatz Post Plauen

Post SV Plauen   –   VfB Pausa                   6 :  2 (4 : 0)

Post: M. Morgner – A. Bauer, L. Wolf, L. Sinning (J. Baumgärtel)- J. Kutzendörfer (L. Müller), P. Kutzendörfer (M. Haase), P. Blei, N. Roth- P. Rausch (C), A. Gjuta (A. Osmanallaraj), P. Förster

Ecken:  7:2 (6:2)

Chancen: 11:11 (8:3)

Pausa: J. Fischer (L. Rudloff) – N. Weiß, M. Hering, L. Steinert- J. Wittig, A. Krauß, W. Besser (C), W. B. Franz, J. Gebhardt, J. Wittig (J. Kunstmann) – L. Strobel (S. Wetzel) – E. Fuchs (K. Wentzel)

Tore: 1:0 P. Kurzendörfer (12.), 2:0 P. Förster (27.), 3:0, 4:0 P. Rausch (40./ 45.), 5:0, 6:0 A.Gjuta (48./ 68)

6:1 A. Krauß (73.), 6:2 S. Wetzel (76.)

Spielbericht 

Fakten: Vier Halbzeiten sind nun für unsere verstärkte B- Jugend gespielt. Davon gingen drei verloren, in Plauen wurde in Halbzeit zwei wenigstens unentschieden gespielt.

Mit 7 Spielern, die 17 sind und 4 die bereits 18 sind, konnte Post aufwarten. Da muss man den Gästen zugute halten (1x 15/ 5x 16/ 3x 17/ 2x 18), dass sie konditionell am Ende sogar mehr drauf hatten.

Betrachtet man dann noch die Chancen, so steht es am Ende Pari- Pari.

Zum Spiel: Aus diesen Fakten lässt sich ableiten, dass einerseits die mangelnde Chancenverwertung und andererseits desolates Abwehrverhalten zu einem solchen Ergebnis führen. Schade, denn erneut musste es nicht so eine Schlappe geben, auch wenn man nicht in Panik verfällt und das Jahr ein Lehrjahr bleibt.

Auch der Trainer muss sich ankreiden lasen, dass mit 3- 5- 2 nicht die richtige Taktik gewählt wurde, weil beide Außenläufer ihre Defensivarbeit unzureichend erledigten und zwei der drei Verteidiger im Zentrum damit keine Zuordnung fanden. Erst mit den Umstellungen zur zweiten Halbzeit wurde es besser und damit auch respektabler.

Es begann auf beiden Seiten gleich zwingend. Beim Gast rettete die Querlatte (5.), bei den Gastgebern der Keeper nach Williams Knaller (6.). Eingeschlagen hatte es dann in Minute 12. Aus 25 Metern schießt P. Kurzendörfer (zwar unbedrängt aber nicht wirklich platziert) aufs Tor und der verdutzte, weil erschrockene Gästekeeper schaut, wie der Ball ins Tor fliegt. Schon da gingen die Köpfe beim Gast runter und es war Jan, der zweimal gut gegen freistehende Gastgeber rettete. Nach 20 Minuten endlich ein durchdachter Gästeangriff. Alex schickt Levi, der bereitet für Enrico mustergültig vor aber dessen Abschluss kullert an den Pfosten. Post machte es besser. Nach einem Gästeeckball (!) kontern sie mustergültig und Förster darf sich die Ecke aussuchen (27.). Die Vorentscheidung auf bestens bespielbarem Rasen. Noch einmal eine Fackel von William, der nur den Außenpfosten erwischt- dann „Schweigen im Walde“. Farb- und ideenlose Gäste schauten nur noch hinterher. So durfte Kapitän Rausch noch zweimal einnetzen. Jeweils schön allein gelassen und zuvor die Flanken gestattet, stellt er den Halbzeitstand her.

Man hätte getrost 7 Spieler in der Kabine lassen können, drei erwischte es.

Umstellung auf 4- 4- 2 und deutlich besserer Zuordnung, doch die alten Fehler. Gjuta, der immer wieder aus dem Mittelfeld in die Spitze startete und zudem noch die Angriffe inszenierte, war Dreh- und Angelpunkt. Nach 48 Minuten schickt er Förster auf den Flügel, der mit hohem Tempo seinen Gegner austanzt, überlegt in die Mitte passt und dort schaut sich die Innenverteidigung an, wie der durchgelaufene Gjuta einschiebt (48.).

Dennoch ging nun ein Ruck durch die Gästereihen und das nötigt nun wieder Respekt ab. Man ließ sich nicht hängen, endlich war Körperspannung da und Angriffe wurden durchdacht vorbereitet. Kirk (50.) nach Ecke, William (51.) ans Außennetz, Alex (52.- mit einem Knaller), Alex (57.) – nach guter Justin- Flanke mit dem Kopf knapp vorbei und auch Julius (67.) trifft nur das Außennetz. Eine Vielzahl an ungenutzten Möglichkeiten und dann wieder eine Unzulänglichkeit im eigenen Spielaufbau! Vertändeln beim Spielaufbau, Gjuta kann anschließend davon profitieren, darf durch die gesamte Verteidigung und letztlich noch einschieben- 6:0 nach 68 Minuten. Und trotzdem darf man die Jungs nicht schimpfen, man muss diese Fehler abstellen und vorn kaltschnäuziger werden.

Zunächst hat Alex Pech mit einem weiteren Pfostenschuss, dann knallt Sid einen Abpraller übers Tor. Als Julius gefoult wird, dreht Alex den Freistoß neben dem Pfosten zum 6:1 ins Tor. Nur drei Minuten später kombinieren sich Julius, Alex und Sid durch- letzterer schiebt zum 6:2 ein. Mehr gelang nicht, obwohl durchaus jetzt auch noch mehr möglich gewesen wäre.

Fazit: Mit mehr Stabilität im Abwehrverhalten- und hier ist die gesamte Mannschaft gefragt, mit mehr Kaltschnäuzigkeit vorn und letztlich durchgehend Wille und Biss sollten auch die ersten Punkte in dieser Liga eingefahren werden können.

Autor: Rainer Wagner

A-Jugend 2020/2021 VfB Pausa – SpG Ellefeld/ Bergen

Punktspiel am Samstag, 19.09.2020 / auf dem Sportplatz Pausa

VfB Pausa   –        SpG Ellefeld/ Bergen                8 :  0 (4 : 0)

Pausa: J. Fischer – N. Weiß (L. Krell), J. Gebhardt (A. Koch), M. Hering, L. Steinert (K. Wentzel)- W. Besser (C) – A. Krauß, W. B. Franz (L. Rudloff), J. Kunstmann (L. Strobel), J. Wittig (M. Müller) – S. Wetzel (E. Fuchs)

Ecken:  8:2 (0:1)

Chancen: 21:2 (12:1)

SpG: L. Seidel – P. Erler, C. Schreiber, J. Müller, F. Kerndt – A. Schreiter, M. Dressel, J. Görner, M.Schulz (C) – Y. Gündel, T. Keller

Tore: 1:0 S. Wetzel (24.), 2:0 J. Wittig (FE) (42.), 3:0 S. Wetzel (FE) (44.), 4:0 W. Franz (45.),  5:0, 6:0 E. Fuchs (46./ 57.), 7:0, 8:0 L. Strobel (81./ 84.)

Spielbericht 

Die junge Pausaer Mannschaft ist nun auch im höheren Altersbereich angekommen und hat verdient den ersten Dreier eingefahren.

Etwas durchgeschüttelt, was die Aufstellung angeht, das System leicht modifiziert und 18 konzentrierte, durchgängig bissige Spieler, die- wenn’s einmal läuft, auch zu solch einem Ergebnis in der Lage sind, auch wenn die Gäste ohne Ersatz angereist waren und mit T. Görner und L. Roth zwei Aktivposten fehlten und der einzige bisherige Gästetorschütze Steppohn auch nicht dabei war. Sie allesamt sind in Ellefeld bereits im Männerbereich integriert und helfen hier und da im Nachwuchs aus.

Der Gastgeber, der auch in den vorangegangenen Spielen eigentlich bessere Ergebnisse hätte erzielen können, war auf den Punkt fit und hatte im Mittelfeld mit Antreiber A. Krauß den überragenden Mann, über den alles lief.

Die Abwehr stand im Zentrum gegen harmlose Gäste sicher, auf den Bahnen ließen die Gastgeber nichts anbrennen und speziell über J. Wittig wurden viele Offensivaktionen initiiert. Da auch alle eingesetzten Stürmer trafen, kann man mit der Gesamtleistung sehr zufrieden sein, zumal jeder Akteur auch bis zum Abpfiff weiter Dampf machte.

Zur Chronologie: Nachdem Julius bereits in der ersten Minute am Gästekeeper scheiterte, dauerte es fast eine Viertelstunde, ehe der Gegner zurechtgelegt war. Die verteidigten gut und aufopferungsvoll und hatten nach acht Minuten ihren einzigen Torabschluss, den Jan meisterte. Dann aber: Joel (13.) nach Solo aus 16 Metern, Sid (14.) freigespielt, William (20.) aus der Distanz- sie alle fanden in Seidel ihren Meister und wenn der nicht zur Stelle war, half das Außennetz (21.) (nach Alex- Freistoß und Joel- Kopfball.

Pausa schnürte den Gast ein, war hellwach und konnte endlich jubeln. Sid nach schöner Kombination schiebt aus der Drehung am Keeper vorbei zur Führung.

Weiter spielt nur der Gastgeber. Joel aus der Distanz knapp über den Kasten (33.), mehrere Knaller und Gewusel vor der Linie (35.), der Kasten schien vernagelt zu sein. Der Torschrei lag auf den Lippen, als Alex William freispielt und der aus 6 Metern ein Knallbonbon auspackt- wieder hat Seidel irgendein Körperteil dran (40.). Doch der Wille wurde letztlich noch dreimal vor der Pause belohnt. Erst wird Joel von den Beinen geholt und der Gefoulte verwandelt selbst sicher zum 2:0. Das Gleich widerfährt Sid nur eine Minute später- auch er verwandelt sicher zum 3:0. Und quasi mit dem Pausenpfiff dreht William den Ball zum 4:0 in die Maschen.

Nach dem Seitenwechsel wird durchgewechselt und unverändert angegriffen.

Enrico zieht energisch an, vollendet sein Solo zum 5:0, scheitert nach 55 Minuten am Keeper und schiebt kurz darauf zum 6:0 ein. Schöne Kombinationen folgen, die zunächst ohne Zählbares blieben. Alex Freistoß (58.) – Torwart/ Levi legt auf William ab- knapp drüber (61.)/ Alex scheitert am Torwart (67.)/ Enrico’s Freistoß verstolpert der laufstarke William (69.). Nach 74 Minuten endlich auch der erste Torschuss der Gäste im zweiten Durchgang, Jan bleibt nach Ecke- Kopfball Sieger. Moritz spielt klasse auf Luis (75.), der Ball landet am Lattenkreuz. Dann endlich darf auch Levi jubeln. Nach toller Kombination Moritz- Luis macht er das 7:0 (81.) und legt – nach erneut toller Vorarbeit (Enrico – Moritz) – das 8:0 noch hinterher.

Nach einem unschönen Foul an Alex sah ein Gästespieler kurz vor Feierabend noch die rote Karte.

Fazit: Die Gastgeber haben diesmal vorn effektiver (wenngleich noch nicht effizient) gespielt, als Team verteidigt und dazu noch schöne Fußballmomente dargeboten.

Am kommenden Wochenende wird es den schweren Gang nach Kürbitz geben.

Fans und Interessenten sind herzlich eingeladen, um gegen den 21- Toresturm Seyfarth und Reinhold zu unterstützen.

Der Gastgeber, der bisher alles aus dem Weg räumte, wird sicherlich auf Revanche für die Pokalniederlage sinnen.

Autor: Rainer Wagner

Männer 2020/2021 Erlbach 2 – Pausa

Der 2. Spieltag ist kurz erklärt, denn er verlief ähnlich des ersten Punktspieles. Deutlich mehr und bessere Chancen konnten nicht in einen Sieg umgemünzt werden. Unter anderem R. Rauh, K. Schankat und M. Schirmer hatten aussichtsreiche Chancen unsere Mannschaft den Sieg zu bescheren. Leider hat es dazu nicht gereicht. Das Tor für uns erzielte R. Rauh in der 82. Minute zum 1:1 Endstand.

Der 3. Spieltag ist Geschichte und es war ein „gebrauchter Tag“. Mit großen Erwartungen begab man sich auf die lange Reise nach Erlbach, auf das Dach des Vogtlandes. Die Auswärtsfahrt begann sehr verheißungsvoll mit einem gemeinsamen Mittagessen und dem erfolgreichen 8:0 Sieg unserer A-Jugend.In Erlbach angekommen wartete ein hervorragender Platz und beste äußere Bedingungen. Das Spiel begann recht zögerlich und abwartend. Nach anfänglichem Abtasten wurde die Heimelf offensiver und drängten die Gäste in die Defensive. Daraus ergab sich eine schöne Möglichkeit für R. Grünler,dessen Schuss der Keeper noch über den Querbalken lenkte.Der VfB stellte um und R. Rauh musste in die Innenverteidigung, um dort gegen den Stürmer vom Dienst, F. Scharschmidt, so viel wie möglich an Torgefahr zu unterbinden. Dies gelang bis zur 68.min, dann war es passiert. Ein schlechter Rückpass zum eigenen Torwart nahm Scharschmidt dankend an, umkurvte A. Remmer und hatte wenig Mühe den Ball in die Maschen zu drücken. Im Gegensatz zur Heimelf hatten die Gäste nicht die nötige Durchschlagskraft um das Ergebnis positiv zu verändern. Die Wechslungen von T. Hempel, Ch. Krahmer und Ch. Krieg brachten zwar etwas mehr Druck aber das 2:0 brach dem VfB das Genick.
Torschütze M. Lehnhard nahm den Ball gut an, drehte sich am Mann und meiselte den Ball in den Kasten.
Erwähnenswert bleibt der einzige gefährliche Torschuss der Gäste in der 88. Minute. T. Hempel zog einfach mal ganz trocken ab und der Ball knallte ans Alu.
Nach zwei Unentschieden, gegen Aufstiegsanwärter, kam man jetzt auf den Boden der Tatsachen zurück.Nächsten Samstag kommt kein geringerer als der Tabellenführer an die Erdachse. Dort gilt es alles rauszuhauen um einen Fehlstart noch abzuwenden.

Autor: Kevin Strobel

A-Jugend 2020/21 VfB Pausa – SV Merkur Oelsnitz

Punktspiel am Sonntag, 06.09.2020 / auf dem Sportplatz Pausa

VfB Pausa   –        SV Merkur Oelsnitz      2 : 6 (1 : 3)

Pausa: J. Fischer – N. Weiß (K. Dassler), J. Gebhardt (W. Besser), M. Hering, L. Steinert (K. Wentzel) – A. Krauß, W. B. Franz (C), L. Krell (J. Kunstmann), J. Wittig (M. Müller) – L. Strobel (S. Wetzel) – E. Fuchs (L. Rudloff)

Ecken:  1:5 (0:3)

Chancen: 7:12 (3:6)

Oelsnitz: T. Roth – R. Ußfeller (C) – D. Reich (C. Henke), J. Wonsiedler, J. Roth – J. Dunger, N. Günther, C. Schamber (L. Schönweiß) – R. Dölling, T. Spitzner, D. Kremenetsky (F. Neumann)

Tore: 1:0 L. Strobel (10.) 1:1 D. Kremenetsky  (21.)  1:2 T. Spitzner  (28.)  1:3 ET (31.)  1:4 D. Kremenetsky (68.)   1:5 T. Spitzner (75.)  1:6 N. Günther(77.)  2:6 S. Wetzel (88.)

Spielbericht

Dass es eine Saison des Übergangs, des Lernens wird, wussten alle im Vorfeld. Wenn man das nackte Ergebnis betrachtet, scheint es so zu kommen. Hat man aber das Spiel gesehen, weiß man, dass das Resultat auch anders hätte ausfallen können. Das Problem aktuell: im Mittelfeld zu offen, in der Abwehr zu nachlässig und vorn zu unkonzentriert. Dabei gibt es am Verdienst des Gästesieges keine Abstriche. Sie traten kompakt, mit sieben Spielern im zweiten A- Jahrgang an und hatten zwei Protagonisten, die im Grunde da Spiel allein entschieden.

Den baumlangen N. Günther konnten die Gastgeber im Mittelfeld nie stellen und der agile T. Spitzner war Dreh- und Angelpunkt im Angriff.

Da neben fehlender Symbiose zwischen den Mannschaftsteilen auch Flügellahmheit beim Gastgeber herrschte (nicht eine einzige Flanke, Grundliniendurchbrüche), konnte zum Auftakt leider kein besseres Ergebnis erzielt werden. Es wird darauf ankommen, dass gerade die älteren Spieler die Nerven behalten, die jungen mit ins Boot nehmen und sich ans Steuer setzen. Das beginnt mit dem gemeinsamen Training, geht über Taktikbesprechung und endet auf dem Spielfeld. Es wird sicherlich andere Kaliber als Oelsnitz geben aber auch da muss miteinander gearbeitet werden, um auch erfolgreich abzuschneiden.

Körperlich gab es gar nicht so gravierende Unterschiede, das hielt der Gastgeber durchaus mit und setzte nach 10 Minuten ja auch ein durchaus tolles Achtungszeichen. Jan mit Abschlag zu William, der quer zu Levi passt und der erwischt den Ball aus 17 Metern genau auf den Punkt und platziert ihn in den linken Winkel- 1:0.

Oelsnitz zog nun weiter an und bestrafte die Naivität der Pausaer, die unverständlicherweise hinten öffnete. Diese Lücke erkannte Günther, steckte für Spitzner durch und Jan zögerte eine Sekunde zu lang. Spitzner konnte bis zur Grundlinie durchstarten und servierte dann dem freistehenden (!) Kremenentsky, der keine Mühe zum 1:1 aus drei Metern hat.

Fast im Gegenzug musste eigentlich Pausa erneut in Führung gehen. Joel und Enrico bereiten vor, L. Krell am zweiten Pfosten muss nur mit Gefühl einschieben, zimmert aber das Leder über den Balken- schade.

Da lassen sich die Gäste nicht lumpen und schlagen erneut clever zu. Das Anspiel aus dem Mittelfeld wird nicht unterbunden, weil sich im Zentrum immer wieder Lücken (zu offensiv und nicht gut gestaffelt) auftun, die von den Abwehrspielern nicht zu schließen waren und so erreicht Spitzner das Zuspiel (vom Gegenspieler allein gelassen), hat keine Mühe am herausstürmenden Jan vorbei zum 1:2 einzuschieben.

Zu allem Übel schenkt der Gastgeber nach einem überflüssigen Foul im Mittelfeld den Gästen noch ein Eigentor.

50 Meter ist die Distanz zum Tor. Der lang geschlagene Ball (eigentlich eine Beute des Keepers) touchiert den Kopf von Max und landet dann im verwaisten Tor. So wurden die Seiten gewechselt.

Der Gastgeber war nun ebenbürtig und hatte sogar die größeren Spielanteile. Bis zur 70. Minute kam Oelsnitz nicht mehr vor das Gastgebertor. Dann schleichen sich Unkonzentriertheiten ein. Pausa wechselte- wie vereinbart- komplett durch, denn im Moment heißt die Devise „Spiel vor Ziel“, alle zum Kader gehörenden Spieler sollen auch spielen. Aber gerade die frischen Kräfte müssen dann auch konzentriert an ihre Aufgabe herangehen. Nach einem EIGENEN Einwurf zurück in die Abwehr erobert Oelsnitz den Ball und Kremenentsky (wieder allein gelassen) schiebt zum 1:4 ein. Das war die Entscheidung, zumal auf der Gegenseite nach schöner Kombination der Ball eben nicht im Tor, sondern am zweiten Pfosten vorbei kullert. Nun hat es Oelsnitz leicht. Die Gastgeber resignieren und Spitzner- von Günther bedient, macht das 1:5. Erneut verpasst der Gastgeber auf der anderen Seite einen weiteren Treffer (Außennetz) und auch hier zeigen sich die Unterschiede. Oelsnitz im Verwerten der Chancen eiskalt (Kremenentsky 1:6), die Gastgeber zu überhastet (Moritz nach Ecke) und so kommt ein Ergebnis „brutal“ zustande.

Letztlich kann Sid einen Abpraller zum 2:6 nutzen und so etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Am kommenden Sonntag geht es zur SG Nord/ Post nach Plauen- dort sicherlich mit vielleicht mehr Chancen auf einen Punktgewinn.

Autor: Rainer Wagner, B-Jugend-Trainer

1. Runde Vogtlandpokal am 22.08.2020

SpG VfB Pausa / VfB Mühltroff 2 – VfB Schöneck 1912 e. V.                  1:6

Aufstellung VfB Pausa:

.                                                   Thomas Pasold (19)

Constantin Schmidt (4)    Lucien Lippeck (10)   Roman Rauh (18)      Paul Stiller (13)

Michael Schirmer (8)       Christian Freitag (5)   Eric Wetzel (3)            Marcel Ottiger (9)

.                                                   Jakob Pieles (17)

.                                                   Richard Grünler (12)

Auswechslungen VfB Pausa:

46. Kevin Schankat (16) für Chrisitan Freitag

66. Christoph Bär (11) für Eric Wetzel

74. Morris-Niklas Moeller (7) für Michael Schirmer

Am 22.08. kam es in der 1. Pokalrunde unter guten Bedingungen zum Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger der Kreisliga VfB Schöneck 1912 e. V., welche einige Veränderungen im Kader zu verzeichnen haben. In der letzten Saison kamen wir mit 1:5 unter die Räder. Voller Motivation, auch in dem Wissen, dass das halbe Vogtland nicht abgeneigt wäre, wenn die Gastgeber weiterkommen würden, gingen der VfB Pausa in die Partie. Doch schon nach 13 Minuten machte Max Frank Horlbeck einen Strich durch die Rechnung. Nur 8 Minuten später stand es bereits 0:2. Im Gegensatz zu Schöneck konnte der VfB Pausa seine Chancen in der Anfangsphase nicht nutzen, ehe Marcel Ottiger in der 26. Minute über außen durchkam und verkürzte. In der 33. musste Christian Feitag in höchster Not klären, traf jedoch das eigene Tor. Thomas Pasold, der den im Urlaub befindlichen André Remmer vertrat, war chancenlos. Nach der Halbzeitpause kamen die Gastgeber immer wieder zu Chancen, die jedoch nicht genutzt wurden. Selbst ein Elfmeter (59.) wurde vom Schönecker Torhüter gehalten. Da unser etatmäßige Schütze Lukas Schädlich angeschlagen ausfiel, versuchte es Richard Grünler vom Punkt. Als dann in der 65. Und 10 Minuten später zwei weitere Tore fielen, war die Moral gebrochen. Das 1:6 in der 88. Minute war dann der Höhpunkt auf einen gebrauchten Tag, nach dem wenige Minuten zuvor der Schönecker Jiri Jedinak (Spielertrainer) mit Gelb-Rot vom Platz musste. Zum Ligastart am 05.09. im Derby gegen Leubnitz in Straßberg (nach Redaktionsschluss) muss die Chancenauswertung besser werden.

Autor: Sebastian Kaul

Ausscheidungsrunde Sternquell Vogtlandpokal am 16.08.2020

Aufstellung VfB Pausa:

.                                                         André Remmer (1)

Constantin Schmidt (4)    Lucien Lippeck (10)   Christian Freitag (5)   Matthias Kuhl (12)

Michael Schirmer (8)       Thomas Horlbeck (6)  Eric Wetzel (9)       Lukas Schädlich (2)

.                                                        Andreas Völkel (13)

.                                                        Roman Rauh (18)

Auswechslungen VfB Pausa:

  1. Kevin Schankat (16) für Andreas Völkel
  2. Lenny Krell (7) für Roman Rauh
  3. Hannes Böhl (17) für Eric Wetzel

Torschützen:

0:1 (37.)    Lukas Schädlich (Elfmeter)

1:1 (48.)    Sebastian Lein

1:2 (55.)    Michael Schirmer

Am Sonntag, den 16.08., stand die Ausscheidungsrunde im Sternquell Vogtlandpokal in Grünbach gegen die SpVgg Grünbach-Falkenstein 2 an. Bis zur ersten Trinkpause war es eine zähe Veranstaltung. Es gab kaum Torraumszenen. Nach dieser Pause übernahmen die Gäste aus Pausa das Zepter und kamen immer wieder zu Chancen. In der 37. Minute verwandelte Lukas Schädlich einen fälligen Hand-Elfmeter zur 0:1 Führung für Pausa.

Kurz nach der Pause gleichte Grünbach sehenswert mit einem Freistoß zum 1:1 durch Sebastian Lein aus (48.). Kurz ließen die Gäste ein paar Chancen zu, die aber entweder über das Tor gingen oder durch André Remmer entschärft wurden. In der 55. Minute setzte sich Kevin Schankat über außen an der Grundlinie gut durch. Den Rückpass auf Michael Schirmer verwandelte dieser zur 1:2-Führung. Im Laufe der Partie hatte Michale auch 2 Kopfballchancen, die allerdings nicht verwandelt werden konnten. Genauso schoss Kevin einen Ball ins lange rechte Eck, den der Grünbacher Torhüter entschärfen konnte. Es gab nun immer wieder Chancen, die Führung zu erhöhen. Diese wurden allerdings alle verpasst. Am Ende merkte man den Pausaer Spielern die Hitze an. Grünbach kam in der Schlussphase immer wieder gefährlich vors Pausaer Tor. Doch auch diesmal stand entweder André immer goldrichtig oder die Grünbacher verfehlten das Ziel. So blieb es beim 1:2-Auswärtssieg.

Am Samstag um 15 Uhr ist dann der VfB Schöneck 1912 e. V. in der 1. Runde des Pokals zu Gast. Der VfB Schöneck hatte in der Ausscheidungsrunde ein Freilos. Über zahlreiche Fans würden wir uns am Samstag sehr freuen.

Autor: Sebastian Kaul

Testspiele Männer 2020/2021

SpG VfB Pausa/​ VfB Mühltroff 2 : SG FC Motor Zeulenroda II        1 : 2    (07.08.2020)

Am 07.08.2020 kam es in einem Freundschaftsspiel zu einem Aufeinandertreffen zwischen der SpG VfB Pausa / VfB Mühltrofff 2 und der SG FC Motor Zeulenroda 2. Aufgrund von Unkonzentriertheiten in der Defensive reichte es nur zu einem 1:2. Das Tor für Pausa schoss Lukas Schädlich per Elfmeter in der 86. Minute.

LSV 49 Oettersdorf : SpG VfB Pausa/​ VfB Mühltroff 2                     2 : 0    (09.08.2020)

Am 09.08.2020 spielte der VfB bei LSV 49 Oettersorf. Es war ein sonniger und warmer Sonntagnachmittag. In der ersten Halbzeit gab es kaum Chancen. Der Oettersdorfer Kapitän sorgte mit einer Rückgabe aus ungefähr 30 Metern an den Pfosten für Aufsehen. Es ging mit einem 0:0 in die Pause. In dieser wurde munter durchgewechselt. Jeder sollte einmal eine Chance bekommen zu spielen. Im zweiten Durchgang wurden mehr Chancen herausgearbeitet. Allerdings stand man hinten auch nicht mehr so sicher. So musste Björn Gottschling (Tor) immer wieder gefährliche Bälle klären. Am Ende trafen Lukas Schädlich (76.) und Johannes Pieles (82.) zum 0:2 Auswärtssieg.

Autor: Sebastian Kaul

B-Jugend 2019/20 VfB Pausa – SpG SG Neustadt/ VfB Auerbach II

Pausa: J. Fischer – L. Steinert, J. Gebhardt, M. Hering, A. Koch – W. Franz, W. Besser (C), L. Rudloff (J. Kunstmann), L. Strobel – S. Wetzel (M. Müller), E. Fuchs

Ecken:  4 : 4 (4 : 2)

Chancen: 6 : 10 (3 : 7)

Schiedsrichter: Steffen Limmer/ M. Gork, D. Popp

SpG/ SG : H. Weißleder (C) – F. Heinrich, T. Zehe, L. Weck, D. Jacob – A. Undeutsch, M. Schädlich, D. Möckel (K. Popp) – M. Hörath (P. Kaiser), C. Discher, J. R. Herberger

Tore: 1 : 0 L. Strobel (71.), 2 : 0 W. Franz (80.+3.)

Kurzbericht

Nach der Vogtlandmeisterschaft vor einem Jahr, an dem der Großteil der gastgebenden Mannschaft Anteil hatte, gelang nun nach der abgebrochenen Meisterschaft in der laufenden Saison ein weiterer Coup für ein diszipliniertes, engagiertes Team und bescherte dem Pausaer Fußball nun auch erstmals den Vogtlandpokalsieg im gemeinsamen VFV für eine Nachwuchsmannschaft.

Ein Dank gilt vorab den Organisatoren, die gut vorbereitet hatten und den zahlreichen Fans, die dem Ganzen einen würdigen Rahmen verliehen.

Auch die Unparteiischen trugen zum guten Gesamtbild bei und agierten tadellos.

Bei angenehmen Temperaturen und gut präpariertem Geläuf nahm das Spiel schnell den erwarteten Verlauf. Die bislang ungeschlagen durch das Spieljahr marschierten Gäste reisten mit genau den 14 Spielern an, die im Saisonverlauf erst zwei Gegentore kassierten und mit einer makellosen Bilanz in Meisterschaft und Pokal auftraten. Im Angriff zerrte Torjäger Discher (20 Treffer), war aber bei den Innenverteidigern Max und Justin in besten Händen. Hörath (8Treffer) und Möckel versuchten sich abwechselnd über die Außen, waren gegen Lenny aber auch wenig erfolgreich. Lediglich Herberger brachte über links Gefahr durch Flankenläufe und Schnelligkeit. Schädlich und Zehe (beide ebenfalls bislang 8 Treffer) waren im Zentrum durch Willi und William gebunden und so neutralisierten sich die Teams weitestgehend in der ersten Hälfte. Was dem Gastgeber in der ersten Hälfte noch abging, waren eigene Angriffe, weil nach vorn die letzte Präzision fehlte. Aber auch der Gast war ausschließlich nach Standards wirklich torgefährlich. Dabei hatte Pausa durchaus das Glück auf seiner Seite, weil die Freistöße eben neben oder übers Tor gingen oder eben auch mal am Gebälk landeten. Nur der fleißige Enrico prüfte (nach Eckball) den baumlangen Keeper der Gäste per Kopf und sorgte für Entlastung. Die Flügel beim Gastgeber lahmten und so wurde der Druck der Gäste zunehmend größer. Zunächst wird ein Ball vor der Linie weggeschlagen, einen Freistoß kann Jan im Nachschuss parieren, Discher mit seiner größten Möglichkeit verzieht und einmal mit letztem Einsatz klärt Max. Die Phase vor dem Seitenwechsel war schwierig für die Gastgeber, weil deutlich wurde, warum Neustadt bislang so dominant in der Saison war. Schnell, kompakt, gutes Umkehrspiel, dazu viel Selbstvertrauen. Doch Pausa überstand diese Druckperiode mit Fortune und willensstark, setzte gegen Ende sogar selbst wieder Akzente und wäre nach 37 Minuten nach schönem Spielzug über Lenny und Luis durch Enrico fast in Führung gegangen.

Dann dezimierten sich die Gäste selbst. Die Forderung eines Gästespielers nach einer gelben Karte für ein Foul eines Pausaers quittierte der Referee regelgerecht mit Gelb und die anschließende Geste desselben Spielers mit Gelb/ Rot.

So wurden die Seiten gewechselt.

Im Laufe des Spiels merkte man nun auch bei Gastgeber, dass die vergangene Trainingsarbeit und die Ergänzungen (Sid, Angelo, Lenny) der Mannschaft mehr Stabilität verliehen. Aber die Gäste bestimmten zunächst auch weiterhin die Partie, nahmen Möckel aus dem Angriff, für ihn kam der robuste Popp in die Abwehr und Zehe, der alle Standards ausführte, schob sich ins Deckungszentrum. Das blieb für die Gastgeber zunächst ein unüberwindbares Bollwerk.

Unsicherheiten raubten anfangs das Selbstvertrauen. So landete (natürlich) ein Freistoß an der Latte, nach einer Ecke ein Kopfball am Pfosten und nach knapp einer Stunde fand ein weiterer Freistoßball erneut nur den Weg ans Eisen. Diese (wen wundert es) Kalamitäten sind der fehlenden Erfahrung des Pausaer Keepers geschuldet, der dafür aber mit dem Glück des Tüchtigen im Bunde zu sein scheint. Und nach einer Stunde war vom Gast nichts mehr zu sehen. Die Gastgeber standen wieder besser, beide Wechsel brachten frischen Schwung und so kam es, wie es manchmal halt kommen muss. Die mit den Einwechslern vorgenommenen Positionswechsel gestatteten nun eigene durchdachte Spielzüge und einer führte zum vermeintlichen Treffer des Tages. Der agile William ergattert sich die Kugel, nimmt Julius mit – der hebt diagonal in den Strafraum und so eine (seine erste im Spiel) Chance lässt sich Torjäger Levi nicht entgehen. Nach 71 Minuten schiebt er den Ball aus 10 Metern am Keeper vorbei und es steht 1:0.

Nun öffnen die Gäste wieder weiter und Pausa durfte endlich sein Konterspiel aufziehen, hatte noch die eine oder andere Möglichkeit.

Der Unparteiische zeigte vier Nachspielminuten an, die letzte Minute dieser Zusatzzeit war angebrochen. Über links inszeniert Moritz einen letzten Angriff und Enrico tankte sich noch einmal in den Strafraum. Dort wird zunächst der Ball abgewehrt, prallt aber William vor die Füße. Der zieht aus 18 Metern direkt ab und knallt das Leder in den linken Winkel. Ein Traumtor als krönender Abschluss zum 2:0.

Zweifellos glücklich am Ende, aber auf Grund der kämpferischen Einstellung und zweier Treffer nicht unverdient.

Glückwunsch und nun hoffentlich ein baldiger Einstieg im A-Jugendbereich, mit aktuell weiteren zwei Neuzugängen.

Autor: Rainer Wagner, B-Jugend-Trainer

B-Jugend 2019/20 SG Kürbitz – VfB Pausa

SG Kürbitz   –   VfB Pausa     1 : 3 (1 : 1)

SG Kürbitz: J. Krumbiegel – P. Roth (C), N. Schmidt, J. Sandner – N. Geißler (F. Röder) – D. Walther, L. Tietz, F. Materne, – L. Seyfarth, E.Lehmann (N. Spinnler), F. Debes

Ecken:  17:2 (11:1)

Chancen: 10:5 (5:1)

Schieri: U. Naumann / D. Müller, M. Zeglin

Pausa: J. Fischer – L. Steinert, J. Gebhardt, M. Hering, A. Koch – W. Franz, W. Besser (C), M.Müller (J. Kunstmann), K. Wenzel – L. Strobel, E.Fuchs

Tore: 0:1 E.Fuchs (25.)  1:1 L. Seyfarth (27.)  1:2  E.Fuchs (52.)  1:3 L. Strobel (60.)

Spielbericht

Zur Saisoneröffnung im August 2019 reiste der VfB mit 18 Spielern in Kürbitz an und unterlag gegen nur 10 Gastgeber 3:7. Nun, zehn Monate später und mehr als sechs Monate ohne Spielpraxis, schafften die Gäste mit einem Minimalaufgebot (Luis, Malvin, Flo fehlten aus unterschiedlichen Gründen) einen zwar glücklichen aber auf Grund der tollen Einstellung nicht unverdienten Auswärtssieg, der zugleich den Einzug ins Vogtlandpokalfinale sicherte. Dies beschert den Pausaern am 11.7. um 10.00 Uhr auf heimischem Gelände ein weiteres Highlight gegen die SG Auerbach/ Neustadt, die in Weischlitz das zweite Halbfinale 2:0 gewannen und noch ohne jeden Punkt- oder Pokalverlust durch die unterbrochene Saison marschierten. An der Favoritenrolle der Gäste besteht somit kein Zweifel- eine für die Gastgeber aber durchaus reizvolle Aufgabe.

Kürbitz, mit baumlangen Kerlen, größtenteils alter B- Jugendjahrgang, begann wie erwartet druckvoll, ohne zunächst zwingen zu sein. Dreierkette hinten, massiv im Mittelfeld und als Gestalter und bester Ligatorschütze (22 Treffer) L. Seyfarth gelangen zunächst keine Chancen aber im ersten Abschnitt 11 Eckbälle. Und die stellten immer eine Gefahr dar. Die Abwehr um Bollwerk Max hatte aber zunächst alles im Griff. Justin meldete Seyfarth lange ab und die starken Außenverteidiger Lenny (nach zwei Jahren Pause!) und Angelo ließen über Außen kaum etwas zu und entschärften so die gefährlichen Flanken der Gastgeber. Es dauerte bis zur 25.Minute, ehe den Gästen der erste wirkliche Gegenangriff gelang. Der aber saß!  Einen lang geschlagenen Ball nahm Levi auf, steckte auf Enrico durch, der punktgenau startete und aus halblinker Position den Ball in den Knick platzierte. Toller Angriff, toller Treffer- aus dem Nichts- 0:1.

Kürbitz reagierte wütend und erzielte nur zwei Minuten später den Ausgleich. Der Spiritus Rector der Gastgeber, den man nicht völlig ausschalten kann, ist nach Ecke (!) zur Stelle und klinkt aus 16 Metern zum 1:1 ein.

Spielerisch konnte man nach so langer Corona-Pause nicht viel mehr erwarten, kämpferisch aber holten beide Teams alles aus sich heraus. Vor der Pause gab es (natürlich nach Eckball) noch eine Gastgeberchance – die machte aus kurzer Entfernung Jan zunichte.

War die Schierileistung gegen Ende der ersten HZ etwas einseitig, absolvierte der Unparteiische im zweiten Abschnitt eine souveräne Partie.

Die Gastgeber wollten noch mehr Druck und prüften Jan direkt nach der Pause- wieder hatte er die Hände dran. Mit Röder kam ein weiterer Sockel in die Partie und Pausa musste verletzungsbedingt ebenfalls tauschen. Die Truppe aber war an diesem Tag fokussiert und setzte in kurzer Zeit zwei entscheidende Nadelstiche. Wie aus dem Lehrbuch konterten Levi und Enrico die Gastgeber, die weit aufrückten aus. Levi nach Ballgewinn im Mittelfeld auf Enrico, Doppelpass im Strafraum und zurück auf Enrico, der den Ball aus kurzer Distanz an Krumbiegel vorbeibringt. Der Keeper hat die Hand noch dran, kann aber nicht verhindern, dass er über die Linie trudelt. 1:2 nach 52 Minuten.

Wieder muss Jan einen Ball abwehren (54.) und hatte Glück, als der wuchtige Kapitän N.Roth einen Heber an die Latte setzt (55.). Als die wütenden Angriffe immer mehr verpufften und auch Seyfarth (der nun von William in seinem Radius eingeengt wurde) nach 61 Minuten verzog, schlug das Sturmduo der Gäste ein drittes Mal zu.

Levi bedient Enrico, der passt quer auf Levi und Krumbiegel ist ohne Chance. 1:3 nach 63 Minuten.

Nun wurde es ausgeglichener, denn bei beiden Teams ließen bei großer Hitze die Kräfte nach. Willi ließ im Mittelfeld nichts mehr zu, die Außen Kirk und Julius arbeiteten gut nach hinten und Enrico sorgte nach Freistoß (69.) und mit einem Schrägschuss (75.) weiter für Entlastung.

Als William eine Granate kurz vor der Torlinie blockte, war der „Wisch geworfen“.

Drei Gelbe Karten wegen Trikothalten für die Gastgeber zeigen, dass weitere Konter nur noch unfair gebremst werden konnten.

Großartiger Kampf nach so langer Pause- großes Kompliment an die Mannschaft.

Nun bleibt zu hoffen, dass im Finale auch Lösungen für die Zuschauer geschaffen werden.

Auch in Kürbitz waren eine ganze Reihe Unterstützer dabei, die sich aber außerhalb des Zaunes aufhalten mussten.

Danke für die Unterstützung.

Danke auch an Kürbitz für eine faire Partie.

Autor: Rainer Wagner, B-Jugend-Trainer