A-Jugend 2020/2021 SG Kürbitz – VfB Pausa

Punktspiel am Sonntag, 27.09.2020 / auf dem Sportgelände in Kürbitz

SG Kürbitz   –        VfB Pausa                7 :  0 (5 : 0)

SG Kürbitz: L. Behrens(J. Krumbiegel) – L. Tietz, J. Sandner, D. Walther, L. Nitze – R. Reinhold (C), N. Schmidt, K. Puschner, E. Lehmann – L. Seyfarth, L. Schubert (F. Debes, N. Geißler, T. Roth, K. Reußner)

Ecken:  6:0 (2:0)

Chancen: 11 : 1 (6 : 1)

Schiedsrichter: M. Leihkamm

Pausa: J. Fischer – L. Steinert (J. Kunstmann), M. Hering, J. Gebhardt (A. Koch), N. Weiß (L. Strobel) – L. Rudloff, W. Besser (C), A. Krauß, J. Wittig (M. Müller), L. Krell (K. Daßler) – S. Wetzel (E. Fuchs)

Tore: 1:0, 6:0 R. Reinhold (68.), 2:0, 5:0 L. Schubert (9./ 40.), 3:0, 4:0 R. Reinhold (27./ 33.jeweils Elfmeter), 7:0 L.Seyfarth (83.)

Spielbericht

Vor exakt drei Monaten gelang es den Gästen, im Pokalhalbfinale Kürbitz aus dem Rennen zu werfen. Das war damals eine Überraschung und der tollen Einstellung aller Akteure geschuldet. Beim VfB waren noch 10 Akteure von damals dabei- beim Gastgeber deren auch noch neun. Die allerdings waren von Beginn an munter, bissig und zeigten ihre gewachsene Stärke. Mit Kapitän Reinhold hatten sie den Dreh- und Angelpunkt und seine Erfahrung aus dem Männerbereich zeigte sich ebenso wie bei TW Behrens (der aber beschäftigungslos blieb), bei Nitze oder Schubert, die das Team wie auch Puschner (alle 18) deutlich verstärkten.

Dabei gab es für Kürbitz exakt genauso viele Tormöglichkeiten, wie im Poklaspiel, nur die Effizienz war deutlich besser. Beim Gast fehlte das Spiel nach vorn gänzlich und auch die frischen Kräfte nach der Pause änderten daran nichts.

Leider war das Spiel schon nach 9 Minuten vorentschieden. Vom Anstoß weg dauerte es 43 Sekunden, dann war der Ball im Tor. Vertändelt auf Außen, halbherzig gespitzelt innen und vernachlässigt der Torschütze, der nur einschieben musste.

Ähnlich beim zweiten Treffer: zögerlich im Zweikampf, inkonsequent am Ball—boselt die Kugel ins Tor. Da waren die Messen gesungen und die Köpfe, die vorher schon nicht frei waren, gingen nun runter.

In der Folge kam eine recht einseitige Schiedsrichterleistung hinzu. Zunächst ein Handstrafstoß (wobei die Aktion schon tapsig aussah, jedoch nie und nimmer einen Strafstoß rechtfertigte) und ein weiteres Geschenk des Unparteiischen, der einen Umfaller eines Gastgebers mit Strafstoß ahndete. Zwei Geschenke der Gäste und zwei weitere durch den Schiedsrichter – da musste man Schlimmstes befürchten, denn es war erst eine halbe Stunde gespielt.

Die erste heraus gespielte Chance hatte der eigentliche Knipser Seyfarth nach 38 Minuten, schoss aber über den Balken. Vor der Pause dann noch ein Treffer zum 5:0, den Schubert unbedrängt nach Zuspiel von Schmidt erzielte.

Ein Torschuss (Joel) der Gäste nach 41 Minuten- das zeigt die eigentliche Kalamität an diesem Tag. Zu viele Aussetzer, Ausfälle, Alibi, fehlendes Zweikampfverhalten- so kann man in Kürbitz nicht bestehen. Torwart, Kapitän und Alex- das reicht eben nicht.

Nach der Pause wurde durchgewechselt. In der Defensive zog mehr Stabilität, Biss und Konzentration ein. Im Mittelfeld wurde energischer gearbeitet aber nach vorn blieben die Gäste harmlos. Bis zur 72. Minuten blieb es im zweiten Abschnitt torlos, dann durfte Reinhold noch einmal zuschlagen. Über die rechte Seite setzt sich Schubert durch, bedient seinen Kapitän und der schiebt an den Innenpfosten, von dort kullert der Ball ins Tor. Luis hatte ihn sonst ganz gut im Griff aber auch ihn verließen die Kräfte.

Dann endlich durfte auch Seyfarth sein Torkonto auf 13 erhöhen und mit Reinhold gleichziehen. In die Gase geschickt und mit ehrfürchtigen Blicken begleitet, hat er keine Mühe, zu vollenden.

Für die Gäste war es eine Lehrstunde, aus der gewiss die richtigen Schlüsse gezogen werden.

Künftig gilt es (speziell sonntags) besser ausgeschlafen an den Start zu gehen, dann werden Erfolge auch in diesem Jahr nicht ausbleiben.

Autor: Rainer Wagner