A-Jugend 2020/2021 Nord/Post Plauen – VfB Pausa

Punktspiel am Sonntag, 13.09.2020 / auf dem Sportplatz Post Plauen

Post SV Plauen   –   VfB Pausa                   6 :  2 (4 : 0)

Post: M. Morgner – A. Bauer, L. Wolf, L. Sinning (J. Baumgärtel)- J. Kutzendörfer (L. Müller), P. Kutzendörfer (M. Haase), P. Blei, N. Roth- P. Rausch (C), A. Gjuta (A. Osmanallaraj), P. Förster

Ecken:  7:2 (6:2)

Chancen: 11:11 (8:3)

Pausa: J. Fischer (L. Rudloff) – N. Weiß, M. Hering, L. Steinert- J. Wittig, A. Krauß, W. Besser (C), W. B. Franz, J. Gebhardt, J. Wittig (J. Kunstmann) – L. Strobel (S. Wetzel) – E. Fuchs (K. Wentzel)

Tore: 1:0 P. Kurzendörfer (12.), 2:0 P. Förster (27.), 3:0, 4:0 P. Rausch (40./ 45.), 5:0, 6:0 A.Gjuta (48./ 68)

6:1 A. Krauß (73.), 6:2 S. Wetzel (76.)

Spielbericht 

Fakten: Vier Halbzeiten sind nun für unsere verstärkte B- Jugend gespielt. Davon gingen drei verloren, in Plauen wurde in Halbzeit zwei wenigstens unentschieden gespielt.

Mit 7 Spielern, die 17 sind und 4 die bereits 18 sind, konnte Post aufwarten. Da muss man den Gästen zugute halten (1x 15/ 5x 16/ 3x 17/ 2x 18), dass sie konditionell am Ende sogar mehr drauf hatten.

Betrachtet man dann noch die Chancen, so steht es am Ende Pari- Pari.

Zum Spiel: Aus diesen Fakten lässt sich ableiten, dass einerseits die mangelnde Chancenverwertung und andererseits desolates Abwehrverhalten zu einem solchen Ergebnis führen. Schade, denn erneut musste es nicht so eine Schlappe geben, auch wenn man nicht in Panik verfällt und das Jahr ein Lehrjahr bleibt.

Auch der Trainer muss sich ankreiden lasen, dass mit 3- 5- 2 nicht die richtige Taktik gewählt wurde, weil beide Außenläufer ihre Defensivarbeit unzureichend erledigten und zwei der drei Verteidiger im Zentrum damit keine Zuordnung fanden. Erst mit den Umstellungen zur zweiten Halbzeit wurde es besser und damit auch respektabler.

Es begann auf beiden Seiten gleich zwingend. Beim Gast rettete die Querlatte (5.), bei den Gastgebern der Keeper nach Williams Knaller (6.). Eingeschlagen hatte es dann in Minute 12. Aus 25 Metern schießt P. Kurzendörfer (zwar unbedrängt aber nicht wirklich platziert) aufs Tor und der verdutzte, weil erschrockene Gästekeeper schaut, wie der Ball ins Tor fliegt. Schon da gingen die Köpfe beim Gast runter und es war Jan, der zweimal gut gegen freistehende Gastgeber rettete. Nach 20 Minuten endlich ein durchdachter Gästeangriff. Alex schickt Levi, der bereitet für Enrico mustergültig vor aber dessen Abschluss kullert an den Pfosten. Post machte es besser. Nach einem Gästeeckball (!) kontern sie mustergültig und Förster darf sich die Ecke aussuchen (27.). Die Vorentscheidung auf bestens bespielbarem Rasen. Noch einmal eine Fackel von William, der nur den Außenpfosten erwischt- dann „Schweigen im Walde“. Farb- und ideenlose Gäste schauten nur noch hinterher. So durfte Kapitän Rausch noch zweimal einnetzen. Jeweils schön allein gelassen und zuvor die Flanken gestattet, stellt er den Halbzeitstand her.

Man hätte getrost 7 Spieler in der Kabine lassen können, drei erwischte es.

Umstellung auf 4- 4- 2 und deutlich besserer Zuordnung, doch die alten Fehler. Gjuta, der immer wieder aus dem Mittelfeld in die Spitze startete und zudem noch die Angriffe inszenierte, war Dreh- und Angelpunkt. Nach 48 Minuten schickt er Förster auf den Flügel, der mit hohem Tempo seinen Gegner austanzt, überlegt in die Mitte passt und dort schaut sich die Innenverteidigung an, wie der durchgelaufene Gjuta einschiebt (48.).

Dennoch ging nun ein Ruck durch die Gästereihen und das nötigt nun wieder Respekt ab. Man ließ sich nicht hängen, endlich war Körperspannung da und Angriffe wurden durchdacht vorbereitet. Kirk (50.) nach Ecke, William (51.) ans Außennetz, Alex (52.- mit einem Knaller), Alex (57.) – nach guter Justin- Flanke mit dem Kopf knapp vorbei und auch Julius (67.) trifft nur das Außennetz. Eine Vielzahl an ungenutzten Möglichkeiten und dann wieder eine Unzulänglichkeit im eigenen Spielaufbau! Vertändeln beim Spielaufbau, Gjuta kann anschließend davon profitieren, darf durch die gesamte Verteidigung und letztlich noch einschieben- 6:0 nach 68 Minuten. Und trotzdem darf man die Jungs nicht schimpfen, man muss diese Fehler abstellen und vorn kaltschnäuziger werden.

Zunächst hat Alex Pech mit einem weiteren Pfostenschuss, dann knallt Sid einen Abpraller übers Tor. Als Julius gefoult wird, dreht Alex den Freistoß neben dem Pfosten zum 6:1 ins Tor. Nur drei Minuten später kombinieren sich Julius, Alex und Sid durch- letzterer schiebt zum 6:2 ein. Mehr gelang nicht, obwohl durchaus jetzt auch noch mehr möglich gewesen wäre.

Fazit: Mit mehr Stabilität im Abwehrverhalten- und hier ist die gesamte Mannschaft gefragt, mit mehr Kaltschnäuzigkeit vorn und letztlich durchgehend Wille und Biss sollten auch die ersten Punkte in dieser Liga eingefahren werden können.

Autor: Rainer Wagner